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Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V.

Hilfe, Unterstützung & Austausch bei Myasthenia Gravis, Lambert-Eaton-Syndrom & Kongenitalen Myasthenie-Syndromen

24. September 2018 | Redaktion

Beeinträchtigt studieren: Licht und Schatten

  • „beeinträchtigt studieren – best2“: Neue Studie des Deutschen Studentenwerks (DSW) und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)
  • 21.000 Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen von 153 Hochschulen nahmen teil
  • Erstmals Aussagen zum sozialen Miteinander
  • Beratungsangebote besser bekannt
  • Nachteilsausgleiche wirksam, aber zu wenig genutzt
  • Unterstützung der Familie von hoher Bedeutung
  • Mehr Unterstützung in der Studieneingangsphase notwendig

Berlin/Hannover, 24. September 2018. Zur Situation der 11 % Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten legen das Deutsche Studentenwerk (DSW) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) eine neue Studie vor. An der Online-Befragung „beeinträchtigt studieren – best2“ nahmen rund 21.000 Studierende mit Beein¬trächtigungen von 153 Hochschulen teil. Nach der Vorgängerstudie „best1“ aus dem Jahr 2011 ist dies die zweite bundesweite, repräsentative Befragung dieser Gruppe von Studierenden.

„Es gibt Licht und Schatten“, fasst DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep die wichtigsten Ergebnisse der Befragung zusammen.

Wie schon im Jahr 2011 geben neun von zehn Studierenden mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen an, dass sie beeinträchtigungsbedingte Schwierigkeiten im Studium haben, insbesondere durch die hohe Prüfungsdichte oder durch Anwesenheits- und Zeitvorgaben. Nachteilsausgleiche werden von drei Viertel der Nutzerinnen und Nutzer als hilfreich bewertet, sie werden aber nach wie vor zu selten genutzt. Nur 29 % der befragten Studierenden haben zumindest einmal einen Nachteilsausgleich beantragt. Studierende verzichten auf Nachteilsausgleiche, insbesondere weil sie ihre Rechte nicht kennen, Hemmungen haben oder eine „Sonderbehandlung“ ablehnen.

Die Angst vor Ablehnung und Stigmatisierung sowie negative Erfahrungen mit der Offenlegung ihrer Beeinträchtigung erschweren für viele beeinträchtigte Studierende die Kommunikation mit Lehrenden, Mitstudierenden und der Verwaltung.

Der Unterstützung durch das familiäre Umfeld, aber auch durch Ärztinnen und Ärzte, durch Therapeutinnen und Therapeuten oder durch Kommilitoninnen und Kommilitonen kommt eine sehr hohe Bedeutung für das Gelingen des Studiums zu. Für besonders wichtig erachten die Studierenden zudem eine bedarfsgerechte Unterstützung in der Studieneingangsphase.

Die spezifischen Beratungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigungen in Hochschulen und Studenten- oder Studierendenwerken sind gegenüber der ersten Befragung im Jahr 2011 besser bekannt und werden häufiger genutzt. Trotz aller Schwierigkeiten: Vier von fünf beeinträchtigten Studierenden würden ihren Studiengang wiederwählen.

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep resümiert: „Wenn man die beiden Befragungen ‚best1‘ und ‚best2‘ vergleicht, stellt man fest: Noch immer behindern vielfältige Barrieren ein chancengleiches Studium. Leider funktionieren auch die Nachteilsausgleiche nicht überall und für alle gleich gut. Ich appelliere an die Hochschulen, Barrieren weiter abzubauen. Davon profitieren nämlich alle Studierenden.“ Postlep weiter: „best2 zeigt, wie dringend es ist, am Beginn des Studiums zielgerichtet zu informieren. Das Thema Nachteilsausgleich gehört in jede Erstsemester-Veranstaltung.“

Die Formen der studienrelevanten Beeinträchtigungen sind sehr vielfältig. Mehr als die Hälfte der beeinträchtigten Studierenden (53 %) hat eine psychische Erkrankung; das sind acht Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011. 20 % haben eine chronisch-somatische Erkrankung, wie beispielsweise Rheuma, Multiple Sklerose oder Epilepsie, 10 % eine Sinnes- oder Bewegungsbeeinträchtigung, 4 % eine Teilleistungsstörung, wie etwa Legasthenie. 6 % der beeinträchtigten Studierenden nennen sonstige Beeinträchtigungen, und 7 % haben mehrere Beeinträchtigungen.

„Dank der hohen Beteiligungsbereitschaft von Studierenden mit Beeinträchtigung konnten wir umfassende Einblicke in ihre Studiensituation und Bedürfnisse gewinnen. Diese Ergebnisse können von der Hochschulpolitik und der Praxis genutzt werden, um die Rahmenbedingungen für Studierende mit Beeinträchtigung zu verbessern. Sie sind aber auch ein wichtiger Mosaikstein für die nationale Bildungsberichterstattung zur Erfüllung der Selbstverpflichtung, die bei der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention von Deutschland eingegangen wurde“, erläutert Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans, die wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW.


Die Studie „best2“ zum Download (nicht barrierefrei, 8 MB):
http://www.best-umfrage.de/endbericht-best2/beeinträchtigt_studieren_2016.pdf

Informationsbroschüre mit den wichtigsten Ergebnissen und Porträts von fünf betroffenen Studierenden:
http://www.studentenwerke.de/de/content/best2-beeinträchtigt-studieren


Hintergrund: „best2“
Die Studie „beeinträchtigt studieren – „best2“ wurde vom Deutschen Studentenwerk gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Höhere Studien in Wien (IHS) durchgeführt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Studie gefördert. Rund 21.000 Studierende mit studienrelevanten Beeinträchtigungen von 153 Hochschulen nahmen im Wintersemester 2016/2017 an der Online-Befragung teil. Es ist die einzige bundesweit repräsentative Befragung der Gruppe der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Website der Befragung: http://www.best-umfrage.de

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks: http://www.studentenwerke.de/de/content/die-ibs-stellt-sich-vor

Ansprechpartner für die Medien beim DZHW:
Daniel Matthes, Referent Information und Kommunikation
0511 450670-532
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Diese Pressemitteilung online:
http://www.studentenwerke.de/de/content/beeinträchtigt-studieren-licht-und

02. August 2018 | Redaktion

BAG zur geplanten Aufgabe der Budgetierung

BAG SELBSTHILFE sieht völlige Aufgabe der budgetierten ärztlichen Versorgung kritisch, begrüßt aber Initiativen zur zeitnahen Terminvergabe für Kassenpatienten.

Düsseldorf 01.08.2018. Forderungen, wonach die Budgetierung der ärztlichen Versorgung von gesetzlich versicherten Menschen aufgehoben werden soll, sieht die BAG SELBSTHILFE als Dachverband von 1 Millionen chronisch kranker und behinderter Menschen kritisch, da diese nur zu einer undifferenzierten Kostensteigerung führen würde.

„Die Aufhebung der Budgets wäre nur dann akzeptabel, wenn es in Deutschland ein funktionierendes System der Qualitätssicherung im ambulanten Bereich gäbe. Ein solches System wird bislang aber verhindert“, macht Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE deutlich. „Die Herausnahme einzelner Leistungen aus dem Budget, wie es beispielsweise bereits mit präventiven Leistungen schon länger praktiziert wird, kann natürlich Impulse setzen. Dieses Prinzip soll nun für zusätzliche Sprech-stundentermine bzw. die Stärkung der sprechenden Medizin genutzt werden.“

Hintergrund der Debatte um die Aufhebung der Budgetierung für die Behandlung von Kassenpatienten ist der Vorschlag von Gesundheitsminister Jens Spahn, Ärzten, die wö-chentlich mindestens 5 zusätzliche Stunden als eine offene Sprechstunde anbieten, eine gesonderte Vergütung in Aussicht zu stellen. Nach den Plänen von Spahn sollen Kranken-kassen und Ärzteschaft aushandeln, welche Arztgruppen offene Sprechstunden anbieten und wie die zusätzlichen Leistungen vergütet werden.

„Dieser Vorschlag kann nur ein Weg von vielen sein. Denn im Hinblick auf zusätzliche Termine wäre eigentlich auch eine grundlegende Reform der Bedarfsplanung geboten. Leider ist dies sehr kompliziert und mit vielen rechtlichen Kautelen verbunden. Die BAG SELBSTHILFE begrüßt dennoch alle Initiativen, anhand derer Kassenpatienten zeitnahe Termine beim Arzt erhalten und eine funktionierende Kommunikation mit dem Behand-ler bewerkstelligt werden kann“, so der Bundesgeschäftsführer.

Burga Torges
Referatsleitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BAG SELBSTHILFE e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
http://www.bag-selbsthilfe.de
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Die BAG SELBSTHILFE mit Sitz in Düsseldorf ist die Dachorganisation von 120 bundesweiten Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Darüber hinaus vereint sie 13 Landesar-beitsgemeinschaften und 5 außerordentliche Mitgliedsverbände.
Der BAG SELBSTHILFE sind somit mehr als 1 Million körperlich-, geistig-, sinnesbehinderte und chronisch kranke Menschen angeschlossen, die sowohl auf Bundes- und Landesebene tätig sind als auch auf lokaler Ebene in Selbsthilfegruppen und Vereinen vor Ort.
Selbstbestimmung, Selbstvertretung, Integration, Rehabilitation und Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen sind die Grundsätze, nach denen die BAG SELBSTHILFE für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung behinderter und chronisch kranker Menschen in zahlreichen politischen Gremien eintritt.

 

25. März 2018 | Redaktion

Ein zukunftsfähiges Pflegekonzept erfordert mehr!

BAG SELBSTHILFE fordert weitreichendere Verbesserungen in der Pflege ohne finanzielle Zusatzbelastungen für Pflegebedürftige.

Düsseldorf 02. 2. 2018. In Deutschland gelten 7,5 Millionen Menschen als schwerbehindert, 2,9 Millionen sind pflegebedürftig. Nach wie vor bezahlen die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein großen Teil der Kosten für ihre Pflege selbst, die Pflegeversicherung hat von Anfang an nur einen Teil der anfallenden Belastungen übernommen. Schätzungsweise jeder dritte Pflegebedürftige rutscht in die Sozialhilfe ab, weil er diese Kosten nicht tragen kann.

„Die BAG SELBSTHILFE hält weitreichendere Maßnahmen als die nun in der Pflege vereinbarten 8.000 Arbeitsplätze, für dringend notwendig. Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegekräften müssen umfassend verbessert werden. Die dann entstehenden Kosten dürfen jedoch nicht zu Lasten der Menschen gehen, die auf Pflege angewiesen sind. Denn die betroffenen Menschen sind bereits jetzt an der Belastungsgrenze angekommen“, fordert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. Von Anfang an litt die Pflegeversicherung unter dem „Webfehler“, dass sie nur einen Teil der Kosten erstattet. Deswegen wird sie häufig auch als Teilkaskosystem bezeichnet.

„Wer die Pflege in einer immer älter werdenden Gesellschaft langfristig auf stabile Beine stellen will, muss schrittweise eine Pflegeversicherung einführen, welche sämtliche Kosten für die Pflege übernimmt. Anders wird man den Problemen des demografischen Wandels mit vielen prekären Arbeitsverhältnissen nicht begegnen können“, mahnt Dr. Martin Danner.

Quelle:
Referatsleitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BAG SELBSTHILFE e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
http://www.bag-selbsthilfe.de

14. Februar 2018 | Redaktion

Mycophenolatmofetil- (MMF)/ Mycophenolsäure-haltige Arzneimittel (MPA): Angepasste Empfehlungen zur Kontrazeption

02. Februar 2018: In Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) möchten Sie die unten aufgeführten Firmen über
folgenden Sachverhalt informieren:

Zusammenfassung:

Die verfügbaren klinischen Daten deuten bei Schwangerschaften, bei denen der Vater Arzneimittel mit Mycophenolat angewendet hat, nicht auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und kongenitale Missbildungen hin. Dennoch sind MMF und MPA genotoxisch und ein Risiko kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Bei männlichen Patienten wird empfohlen, dass der Patient oder dessen Partnerin während der Behandlung und für mindestens 90 Tage nach Beendigung der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwendet.

Das Risiko für Frauen bleibt unverändert. Arzneimittel mit Mycophenolat sind weiterhin bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässige Verhütungsmethode verwenden, kontraindiziert. Diese Arzneimittel sind auch bei Schwangeren kontraindiziert, es sei denn, es steht keine geeignete alternative Behandlung zur Verhinderung einer Transplantatabstoßung zur Verfügung.

Patientinnen im gebärfähigen Alter müssen vor Beginn der Behandlung, während der Behandlung sowie für 6 Wochen nach Beendigung der Behandlung mindestens eine zuverlässige Form der Kontrazeption anwenden. Vorzugsweise, aber nicht zwingend erforderlich, sind zwei Formen der Kontrazeption anzuwenden.

Hintergrund hinsichtlich der Sicherheitsbedenken

Mycophenolat, angewendet zur Verhinderung einer Transplantatabstoßung, wirkt beim Menschen stark teratogen und kann bei Anwendung bei Schwangeren zu Fehlgeburten und kongenitalen Missbildungen führen. Bei Exposition im Mutterleib kommt es bei 45 % bis 49 % der Fälle zu einer Fehlgeburt und bei 23 % bis 27 % der Fälle zu Missbildungen.

Arzneimittel mit Mycophenolat – sowohl Mycophenolatmofetil (MMF) als auch Mycophenolsäure (MPA) – sind daher bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine wirksame Verhütungsmethode anwenden, kontraindiziert. Mycophenolat ist ebenfalls bei Schwangeren kontraindiziert, es sei denn, es steht keine geeignete alternative Behandlung zur Verhinderung einer Transplantatabstoßung zur Verfügung. Zusätzlich sind vor Behandlungsbeginn negative Schwangerschaftstests vorzuweisen (wie in der Produktinformation dieser Arzneimittel beschrieben).

Aufgrund einer kürzlich durchgeführten, detaillierten Überprüfung nicht-klinischer und klinischer Daten bei Männern, die unter Behandlung mit MMF und MPA Kinder gezeugt haben, hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihre Empfehlungen von 2015 für MMF und MPA zur Schwangerschaftsverhütung aktualisiert.

Obwohl die in der Samenflüssigkeit vorhandene Menge an Mycophenolat nicht bestimmt wurde, haben Berechnungen auf Basis von tierexperimentellen Daten gezeigt, dass die Höchstmenge an Mycophenolat, die potenziell auf Frauen übertragen werden kann, gering ist, sodass Auswirkungen unwahrscheinlich sind. In Tierversuchen war Mycophenolat jedoch in Konzentrationen genotoxisch, die über dem therapeutischen Expositionsniveau beim Menschen lagen. Daher kann das Risiko genotoxischer Effekte auf Spermien nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Die EMA empfiehlt jetzt, dass sexuell aktive männliche Patienten oder deren Partnerinnen während der Behandlung und für mindestens 90 Tage nach Beendigung der Behandlung mit Mycophenolat eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.

Die bisherige Empfehlung, dass männliche Patienten zusätzlich zur Anwendung einer hochwirksamen Verhütungsmethode ihrer Partnerin Kondome verwenden sollen, wurde nun aus der Produktinformation gestrichen, da sie nicht die Einstufung des Risikos wiedergibt.

Die Risiken für Frauen bleiben unverändert. Frauen im gebärfähigen Alter müssen vor Beginn der Behandlung, während der Behandlung sowie für 6 Wochen nach Beendigung der Behandlung mindestens eine zuverlässige Form der Kontrazeption anwenden, es sei denn, Abstinenz wird als Verhütungsmethode gewählt. Vorzugsweise sind jedoch zwei ergänzende Formen der Kontrazeption gleichzeitig anzuwenden, um das Risiko für ein Versagen der Verhütung zu minimieren.

Weitere Informationen

Die vollständigen Informationen zur Verschreibung sowie zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen für Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltige Arzneimittel sind den Produktinformationen zu entnehmen. Diese werden in Kürze entsprechend aktualisiert und sind dann unter der Internetadresse der jeweiligen Firma verfügbar.

Die Firmen stellen den Angehörigen der Gesundheitsberufe im Nachgang auch aktualisierte Schulungsmaterialien zur Verfügung, die auf den genannten Internetseiten abrufbar bzw. bestellbar sind.

Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen

Angehörige der Heilberufe sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem entsprechenden Zulassungsinhaber anzuzeigen:

CellCept® 250 mg Kapseln,
CellCept® 500 mg Filmtabletten,
CellCept® 500 mg Pulver zur Herstellung eines Infusionslösungskonzentrats,
CellCept® 1 g/5 ml Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Roche Pharma AG, Emil-Barell-Straße 1, 79639 Grenzach-Wyhlen,
Telefon: 07624 14-2014, Fax: 07624 14-3183, E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen),
Internet: http://www.roche.de/pharma/products.html

Mowel® 250 mg Filmtabletten,
Mowel® 500 mg Filmtabletten,
Panacea Biotec Germany GmbH, Landshuter Allee 8-10, 80637 München
Telefon: 089/5455-8350, Fax: 089/5455-8333,
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), Internet: http://www.panaceabiotec.de

Mycophenolat – 1 A Pharma 250 mg Hartkapseln,
Mycophenolat – 1 A Pharma 500 mg Filmtabletten
1 A Pharma GmbH, Keltenring 1 + 3, 82041 Oberhaching, Telefon: 089 6138825-0,
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), Internet: http://www.1apharma.de/produkte/bersicht/

Mycophenolatmofetil AL 250 mg Hartkapseln
Mycophenolatmofetil AL 500 mg Filmtabletten
ALIUD PHARMA® GmbH, Gottlieb-Daimler-Str. 19, D-89150 Laichingen, Telefon: 07333 9651-0
Telefax: 07333 9651-6004, E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)
https://www.aliud.de/service/informationsmaterial-zum-download

mycophenolatmofetil-biomo 250 mg Filmtabletten,
mycophenolatmofetil-biomo 500 mg Filmtabletten
biomo pharma GmbH, Josef-Dietzgen-Straße 3, 53773 Hennef, Telefon: 02242/8740-0,
Fax: 02242/8740-499, E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen),
Internet: http://biomopharma.biomoaktiv.de/fachkreise/
http://biomopharma.biomoaktiv.de/praeparate/ (Link auf Schulungsmaterial)

Mycophenolatmofetil Heumann 250 mg Hartkapseln,
Mycophenolatmofetil Heumann 500 mg Filmtabletten
Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG, Südwestpark 50, 90449 Nürnberg,
Telefon: 0911/4302 400, Telefax: 0911/4302 445, E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen),
Internet: https://www.heumann.de/schulungsmaterial.html

Mycophenolatmofetil HEXAL 250 mg Hartkapseln/- 500 mg Filmtabletten
Mycophenolsäure HEXAL 180 mg/- 360 mg magensaftresistente Tabletten
Hexal AG, Industriestraße 25, 83607 Holzkirchen, Telefon: 08024 / 908 0,
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), Internet

Myfenax 250 mg Hartkapseln,
Myfenax 500 mg Filmtabletten
Teva GmbH, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Telefon: ++49 800 800 5022,
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), Internet

Myfortic® 180 mg magensaftresistente Tabletten,
Myfortic® 360 mg magensaftresistente Tabletten
Novartis Pharma GmbH, Roonstraße 25, 90429 Nürnberg, Telefon: 0911-273-12100,
Fax: 0911/273-12985, E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)
Internet

Alternativ können Verdachtsfälle von unerwünschten Wirkungen auch dem Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet werden: elektronisch über das Internet
(http://www.bfarm.de – Arzneimittel – Pharmakovigilanz – Risiken), schriftlich an die Postadresse Kurt-
Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn oder per Fax an 0228/207 5207.

Firmenkontakte

Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen zur Anwendung von Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltigen Arzneimitteln benötigen, wenden Sie sich bitte gemäß den oben genannten Kontaktadressen oder gemäß den Kontaktadressen in der jeweiligen Produktinformation an den jeweiligen pharmazeutischen Unternehmer.

Die Hersteller und Vertreiber Mycophenolatmofetil- / Mycophenolsäure-haltiger Arzneimittel

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