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Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V.

Hilfe, Unterstützung & Austausch bei Myasthenia Gravis, Lambert-Eaton-Syndrom & Kongenitalen Myasthenie-Syndromen

22. März 2022 | Redaktion

8. Interaktive Videokonferenz

Die DMG lädt Sie herzlich zur 8. Interaktiven Videokonferenz am Mittwoch, 8. Juni 2022, 18.00 - 20.00 Uhr, ein.

Themen:

Prof. Michael Schroeter (iMZ Köln):

- Vitamin D
- Autoimmunerkrankungen

Prof. Franz Blaes (iMZ Gummersbach):

- Alterung des Immunsystems und Konsequenzen in der Therapie

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) zu dieser Veranstaltung an. Den Zoom-Einwahl-Link erhalten Sie dann pünktlich zum Meeting.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihr Videokonferenz-Team

Prof. Michael Schroeter & Prof. Franz Blaes

10. März 2022 | Redaktion

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) stellt 100.000 EUR für die medizinische Versorgung der Menschen in der Ukraine zur Verfügung

Berlin, 10.03.2022 – Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe. Insbesondere die Menschen, die schwer erkrankt sind und nicht flüchten können, befinden sich in einer verzweifelten Lage – es fehlt am Nötigsten, auch an Medikamenten. Um ihnen und dem medizinischen Personal in der Ukraine, das unter Einsatz seines Lebens die Krankenversorgung in den Kriegsgebieten aufrechterhält, zu helfen, hat die DGN eine Großspende an action medeor e. V. getätigt. Davon sollen neurologische Medikamente beschafft und in die Kriegsgebiete geliefert werden.

Die DGN verurteilt den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und bekundet ihre Solidarität mit den Menschen in den Kriegsgebieten. Sie appelliert an die russische Regierung, die Kämpfe einzustellen und die humanitäre Katastrophe zu beenden.

Doch in der jetzigen Lage bedarf es mehr als Appelle und Solidaritätsbekundungen. Den Kriegsopfern muss nun schnell und unbürokratisch Hilfe zuteilwerden. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) kommt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach und stellt 100.000 EUR für die medizinische Versorgung der Menschen in der Ukraine zur Verfügung.

Um sicherzugehen, dass diese Unterstützung bei den Menschen in Not ankommt, wurde bewusst die Hilfsorganisation action medeor e. V. ausgewählt, die im Rahmen des Bündnisses „Aktion Deutschland hilft“ (https://www.aktion-deutschland-hilft.de) über Erfahrung bei der Organisation von medizinischer Hilfe in Krisengebieten, Expertise sowie einer entsprechenden Logistik und Infrastruktur verfügt. Die action medeor e. V. (https://medeor.de/de), auch bekannt als „Notapotheke der Welt“, ist das größte Medikamenten-Hilfswerk Europas und versorgt Kriegs- und Katastrophenregionen mit Medikamenten und medizinischen Geräten.

„Als neurologische Fachgesellschaft ist es uns ein Herzensanliegen, Menschen mit neurologischen Erkrankungen sowie unsere mutigen Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine, die unter Einsatz ihres Lebens die Krankenversorgung in den Kriegsgebieten aufrechterhalten, zu unterstützen. Wir stehen derzeit in engem Austausch mit Vertretern der ukrainischen neurologischen Fachgesellschaft, die uns konkrete Bedarfe für Medikamente mitgeteilt haben, die für die Versorgung von neurologischen Patientinnen und Patienten benötigt werden. Diese Medikamente werden nun von der action medeor e. V. beschafft und dorthin geliefert, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erklärt Professor Dr. Christian Gerloff, Präsident der DGN.

Neben der Bereitstellung der hohen Summe hat die DGN ihre Mitglieder auch zu individuellen Geldspenden und zum Engagement in der Flüchtlingshilfe aufgerufen, was bereits auf große Resonanz stieß. „Ich bin tief beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und den zahlreichen Privatinitiativen, die viele unserer Mitglieder bereits gestartet haben. Es gab private Hilfskonvois, Aufnahmen von geflüchteten Familien und lokal organisierte Spendenaktionen“, erklärt der DGN-Präsident.

Eine Aufgabe der Fachgesellschaft sei nun, die Versorgung der Geflüchteten mit neurologischen Erkrankungen in Deutschland sicherzustellen bzw. auch jener, die als Folge des Erlebten neurologische Symptome entwickeln. „Es ist davon auszugehen, dass ein Teil der Geflüchteten unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden wird und fachärztlich versorgt werden muss“, erklärt Gerloff. „Die Neurologie wird hier ihren Beitrag leisten.“

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Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)
Dr. Bettina Albers
Tel.: +49 (0)36 43 77 64 23
Pressesprecher: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen)

05. Januar 2021 | Redaktion

COVID-19-Impfung von Patienten mit myasthenen Syndromen

Die wichtigsten Fragen zu Covid-19 für Sie zusammengefasst:

1. Ja, wir empfehlen die Corona-Impfung jedem MG- und LEMS-Patienten und werden uns sobald als möglich selber impfen lassen. Zugelassen ist der Impfstoff für alle Personen ab 16 Jahren.

2. Der Biontech Impfstoff wurde von der Zulassung an über 42.000 Leuten getestet
(mehr Testpersonen als jeder andere jemals zugelassene Impfstoff) es traten nur geringe und kurzfristige Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung auf. Bei empfindlichen Personen traten selten allergische Reaktionen auf, die mit Medikamenten gut beherrschbar sind.

3. Nein, der Impfstoff verändert nicht das Erbgut und ist nach aktuellen, wissenschaftlicher Erkenntnis sicher. Er enthält mRNA (nicht DNA), also den gleichen Stoff wie die meisten Erkältungsviren. Bei jeder von Ihnen durchgemachten Erkältung hat der Erkältungsvirus mRNA sich in die Zellen eingebracht, um sich zu vermehren, ganz ohne Ihr Erbgut zu verändern.
Sie haben nur noch nie darüber nachgedacht.

4. Die kompletten Ergebnisse der Impfstoffstudie sind im „New England Journal of Medicine“ publiziert und öffentlich abrufbar. Einfach mal „NEJM“ und „Corona“ googeln und nachlesen. Eine deutlich seriösere Quelle als Telegram, Whatsapp oder Facebook.

5. Bin ich dann nicht mehr ansteckend? Das wissen wir nicht, aber Sie werden sehr wahrscheinlich als geimpfte Person vor einem tödlichen Verlauf einer Corona- Infektion geschützt sein. Ob Sie eine Infektion deshalb nicht mehr an andere Personen weitergeben können, ist leider immer noch unklar.
Die Maske werden Sie durch eine Impfung vorerst nicht los, bis diese Frage geklärt ist.

6. Kann ich mir die Impfung leisten? Ja, die Kosten der Impfung trägt der Staat, ist für Sie bzw. für alle kostenlos.

7. Wie lange der Impfschutz hält, wissen wir nicht genau, aber schon eine Weile.

8. Aber da wird ein Chip…..... NEIN!!

9. Und Bill Gates…...  NEIN!!

10. Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns an.

Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V.
Westerstr. 93
28199 Bremen
Telefon: 0421 – 59 20 60
Fax: 0421 – 50 82 26
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Internet: https://dmg-online.de/

19. November 2020 | Redaktion

Den Arztbesuch nicht aufschieben

Auch während der Corona-Pandemie gilt: Bei Beschwerden zum Arzt gehen

(djd). Die Brust schmerzt, der Zahn pocht, die jährliche Krebsvorsorge steht an oder die Kontrolluntersuchung beim Experten: Soll ich trotz der Corona-Pandemie zum Arzt gehen? Das fragen sich in der aktuellen Situation viele. Sie meiden das Wartezimmer aus Angst vor Ansteckung. Bereits zu Beginn der Covid-19-Pandemie ging die Zahl der Arztbesuche vor allem bei Fachärzten deutlich zurück. Doch Krankenkassen und Mediziner warnen: Nicht jede Behandlung oder Operation sollte aufgeschoben werden. Und wer bei akuten Beschwerden zögert, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Die Initiative “Just Go” ruft Patienten dazu auf, auch weiterhin zum Arzt zu gehen und Vorsorge- sowie wichtige Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen.

Illustratives Bild

Wichtige Arztbesuche sollten auch während der Corona-Pandemie nicht aufgeschoben werden. Foto: djd/Abbott/William Geddes

Im Akutfall nicht zögern

Vertreter von Berufsverbänden sind besorgt, dass sich in erster Linie die Gesundheit chronisch oder schwer erkrankter Patienten verschlechtert. So befürchtet etwa Professor Dr. Helge Möllmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am St.-Johannes-Hospital in Dortmund und Sprecher der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dass es zu dauerhaft schweren Herzschäden bei Patienten kommen kann, die ernste Erkrankungen verschleppen: “Deshalb müssen nicht nur Herzinfarkte, sondern auch akute Rhythmusstörungen oder eine sich verschlimmernde Herzschwäche oder Herzklappenerkrankung unbedingt zeitnah behandelt werden.” Gerade bei Herznotfällen oder Verdacht auf Schlaganfall gilt trotz Corona-Pandemie: sofort den Rettungsdienst alarmieren. Auch die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. warnt, dass die Angst vor Covid-19 nicht dazu führen darf, dass die Früherkennung oder die Durchführung wirksamer Therapien verzögert wird. Der Schaden für Patienten wäre immens.

Gute Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und Praxen

Gleichzeitig jedoch gilt es, sich vor dem Virus zu schützen und das Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden. Daher sollten Patienten stets zuvor anrufen und einen Termin vereinbaren. Viele Arztpraxen bieten inzwischen Video- oder Telefonsprechstunden an, die den einen oder anderen Besuch ersetzen können. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos mit SARS-CoV-2 ist die zweigliedrige Versorgung in den Praxen. Das heißt, dass die Behandlung von Corona-Verdachtsfällen strikt getrennt von den übrigen Patienten erfolgt. “In den Krankenhäusern ist der Infektionsschutz gewährleistet”, so Professor Möllmann. Die Kliniken hätten sehr aufwendige Hygienemaßnahmen ergriffen, um sowohl Patienten als auch Personal vor einer Infektion zu schützen.

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