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Deutsche Myasthenie Gesellschaft e.V.

Hilfe, Unterstützung & Austausch bei Myasthenia Gravis, Lambert-Eaton-Syndrom & Kongenitalen Myasthenie-Syndromen

19. November 2020 | Redaktion

Den Arztbesuch nicht aufschieben

Auch während der Corona-Pandemie gilt: Bei Beschwerden zum Arzt gehen

(djd). Die Brust schmerzt, der Zahn pocht, die jährliche Krebsvorsorge steht an oder die Kontrolluntersuchung beim Experten: Soll ich trotz der Corona-Pandemie zum Arzt gehen? Das fragen sich in der aktuellen Situation viele. Sie meiden das Wartezimmer aus Angst vor Ansteckung. Bereits zu Beginn der Covid-19-Pandemie ging die Zahl der Arztbesuche vor allem bei Fachärzten deutlich zurück. Doch Krankenkassen und Mediziner warnen: Nicht jede Behandlung oder Operation sollte aufgeschoben werden. Und wer bei akuten Beschwerden zögert, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Die Initiative “Just Go” ruft Patienten dazu auf, auch weiterhin zum Arzt zu gehen und Vorsorge- sowie wichtige Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen.

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Wichtige Arztbesuche sollten auch während der Corona-Pandemie nicht aufgeschoben werden. Foto: djd/Abbott/William Geddes

Im Akutfall nicht zögern

Vertreter von Berufsverbänden sind besorgt, dass sich in erster Linie die Gesundheit chronisch oder schwer erkrankter Patienten verschlechtert. So befürchtet etwa Professor Dr. Helge Möllmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am St.-Johannes-Hospital in Dortmund und Sprecher der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, dass es zu dauerhaft schweren Herzschäden bei Patienten kommen kann, die ernste Erkrankungen verschleppen: “Deshalb müssen nicht nur Herzinfarkte, sondern auch akute Rhythmusstörungen oder eine sich verschlimmernde Herzschwäche oder Herzklappenerkrankung unbedingt zeitnah behandelt werden.” Gerade bei Herznotfällen oder Verdacht auf Schlaganfall gilt trotz Corona-Pandemie: sofort den Rettungsdienst alarmieren. Auch die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. warnt, dass die Angst vor Covid-19 nicht dazu führen darf, dass die Früherkennung oder die Durchführung wirksamer Therapien verzögert wird. Der Schaden für Patienten wäre immens.

Gute Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und Praxen

Gleichzeitig jedoch gilt es, sich vor dem Virus zu schützen und das Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden. Daher sollten Patienten stets zuvor anrufen und einen Termin vereinbaren. Viele Arztpraxen bieten inzwischen Video- oder Telefonsprechstunden an, die den einen oder anderen Besuch ersetzen können. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos mit SARS-CoV-2 ist die zweigliedrige Versorgung in den Praxen. Das heißt, dass die Behandlung von Corona-Verdachtsfällen strikt getrennt von den übrigen Patienten erfolgt. “In den Krankenhäusern ist der Infektionsschutz gewährleistet”, so Professor Möllmann. Die Kliniken hätten sehr aufwendige Hygienemaßnahmen ergriffen, um sowohl Patienten als auch Personal vor einer Infektion zu schützen.

05. November 2020 | Anna Lingenberg

Leitfaden für das Pflegepersonal 6. Auflage

Der erstmals im Jahre 2016 erschienene „Leitfaden für das Pflegepersonal“ wurde von Dr. Wöhrle und Prof. Henze überarbeitet und aktualisiert.

Der Leitfaden wurde speziell für sich in der Ausbildung befindenden Krankenpfleger/innen, Pflegepersonal in Kliniken und Altenheimen erstellt.

Erhält ist er über unser Bestellformular:
https://dmg-online.de/myasthenie/detail/publikationen#inhalt
oder über die Geschäftsstelle
Telefon: 0421/ 592060
E-Mail: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese Email-Adresse zu sehen) .

Sie haben auch die Möglichkeit, uns die Adressen von Kliniken und Pflegeheimen mitzuteilen und wir senden dieses wichtige Heft dem jeweiligen Krankenhaus gerne zu.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Dr. G. Wöhrle und Prof. T. Henze für ihr Engagement und die bereitgestellte Zeit, die für die Überarbeitung erforderlich war!

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21. Oktober 2020 | Redaktion

Corona und kein Ende

Nach wie vor hat die Pandemie unseren Alltag fest im Griff und mit steigenden Infektionszahlen wächst die Unsicherheit.

Alle wichtigen Punkte für Sie im Überblick:

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13. Oktober 2020 | Redaktion

Schulung der Ansprechpartner/innen der Regionalgruppen

Am 10. Oktober trafen sich die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Regionalgruppen zum ihrem jährlich stattfinden Workshop. Erstmals wurde die Schulung online durchgeführt und 69 % der Vertreter unserer Regionalgruppen sind dieser Einladung gefolgt.

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Die Information der Öffentlichkeit, der Patienten, deren Angehörigen und Freunde über die Krankheit zählt zu den wichtigsten Aufgaben eines Ansprechpartners. Damit werden entsprechend unserer Satzung unter anderem die Interessen der an Myasthenia gravis und an anderen myasthenen Syndromen Erkrankten vertreten.

Um Betroffene im Sinne des Vereins gut aufzuklären und zu beraten und um medizinisch auf dem Laufenden zu bleiben, erhielten alle Teilnehmer durch Prof. Franz Blaes, Mitglied des Ärztlichen Beirates der DMG, ein Update über die aktuelle Therapie und neue Entwicklungen in der Myastheniebehandlung. Des Weiteren erhielt das Auditorium Information über aktuelle Erkenntnisse zur COVID-19-Pandemie.

Von Claudia Schlemminger eingebaute Fragerunden zum Thema dienten nicht nur zur Auflockerung des Vortrages, sondern gleichzeitig der Reflektion des persönlichen Wissenstandes.

Hans Rohn informierte über Aktuelles aus unserem Verein. Er erläuterte den gegenwärtigen Stand des bundesweiten Myasthenie-Registers. Er erklärte, wie sich die in Arbeit befindliche Myasthenie-App von der Entwicklung pharmagestützter Apps unterscheidet und wies auf die Notwendigkeit der Digitalisierung in unserem Verein hin.
Am Ende der Veranstaltung wurden die Themen für kommende Workshops durch eine weitere vorbereitete online Umfrage favorisiert. Es sprachen sich alle Ansprechpartner dafür aus, regelmäßig bundesweite virtuelle Treffen gemeinsam mit dem Vorstand durchzuführen. So können wir die Qualität und die Zusammenarbeit in unserem Verein aufrechterhalten und auch weiter verbessern.

Claudia Schlemminger

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